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am 9. Oktober

Innsbruck drittstärkste Gemeinde beim Frauen*Volksbegehren 2.0.

Marcela Duftner, Renate Krammer-Stark - fordert Gleichstellung.

Die Klubobfrau der Innsbrucker Grünen Dr.in Renate Krammer-Stark und Gemeinderätin Marcela Duftner zeigen sich erfreut über das Ergebnis beim Frauen*Volksbegehren 2.0. Mit einer Beteiligung von 9,85 % der Wahlberechtigten sticht Innsbruck als drittstärkste Gemeinde österreichweit heraus.

 

Obwohl das Ergebnis im Sinne von Demokratie und Beteiligung erfreulich ist, ist die Botschaft eine andere. Österreich und leider besonders auch Tirol sind noch immer weit von einer tatsächlichen Geschlechtergleichstellung entfernt. Sowohl in den Bereichen der politischen und wirtschaftlichen Teilhabe, als auch beim Zugang zu weiteren Sektoren lassen sich gravierende Unterschiede wahrnehmen. "Für uns Grüne zeigt das Ergebnis des Volksbegehrens ganz deutlich, dass Frauen und Männer das nicht länger so hinnehmen wollen!" ist sich Krammer-Stark sicher.

 

Eine dieser Differenzen zeigt der Equal Pay Day auf, der die Verteilungsungerechtigkeit in der Erwerbsarbeit zwischen Männern und Frauen thematisiert. Tirol liegt hier sogar im bundesweiten Durchschnitt hinten, denn bereits ab dem 10.10. haben Männer das gesamte Jahreseinkommen einer Frau verdient.

 

Die Forderungen des Frauenvolksbegehrens werden wesentlich darüber entscheiden, welche Zukunft die junge Generation Österreichs – und zwar Frauen und Männer - erwarten wird. Duftner gibt sich kämpferisch: „Dass die Bevölkerung mehr als 20 Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren noch immer nicht zufrieden ist, zeigt die hohe Anzahl an Unterschriften. Damit wird eine klare Botschaft an die Regierung gesandt, die sich nun endlich mit den Fragen der Gleichstellung befassen muss.“​