Bezirkegruene.at
Navigation:
am 23. November

46.000 Wohnungen stark von Verkehrslärm betroffen - Grüne drängen auf Maßnahmen

Renate Krammer-Stark - Verkehrslärm ist mit Abstand das Lärmbelästigungsthema Nummer 1

Zahlreiche Beschwerden und Anregungen von Anrainer*innen bekommen die Grünen täglich, was das Thema Verkehrslärm betrifft. Die Details aus der Lärmstudie, wonach sich 40% der Innsbrucker*innen von Straßenverkehrslärm belästigt fühlen und 46.000 der 73.000 Innsbrucker Wohneinheiten in belastetem Gebiet befinden, sind für Klubobfrau Renate Krammer-Stark ein dringender Handlungsauftrag. Um den Jahreswechsel werde ein konkretes Maßnahmenpaket vorgelegt, mit dem die Grünen die im Sommer gestartete Diskussion über neue 30 km/h-Zonen wieder aufnehmen wollen.

 

"Tempo 30 statt 50 reduziert den Verkehrslärm um drei bis vier Dezibel, das entspricht etwa einer Halbierung des gehörten Lärms", unterstreicht die Grüne Klubobfrau. An zahlreichen Innsbrucker Straßen werde außerdem gerast, das zeigen die Einsätze der beiden städtischen Bediensteten, die mobile und verdeckte Radarmessungen betreiben - in manchen Zonen fährt mehr als jede*r Fünfte zu schnell. "Auch da hilft der 30er", sagt die Grüne Klubobfrau, die abschließend auf den bei trockener Straße doppelt so langen Bremsweg bei Tempo 50, als bei Tempo 30, verweist. "Wenn 15 Meter nach dem Bremspunkt ein Kind steht, bleibt es bei Tempo 30 unberührt, bei Tempo 50 wird es mit beinahe voller Geschwindigkeit niedergemäht."