Bezirkegruene.at
Navigation:
am 14. Dezember 2018

Alkoholverbot war nicht Gegenstand der Abstimmung!

Renate Krammer-Stark - Grüne vertrauen auf die Umsetzung des Maßnahmenpakets gemeinsam mit dem Land.

Entgegen der Darstellung ist im gestrigen Gemeinderat gar kein Alkoholverbot beschlossen worden. Vielmehr wurde die Forcierung sozialpolitischer Maßnahmen beschlossen, um die Situation rund um die Mentlvilla zu verbessern. Das Alkoholverbot kann erst dann als Verordnung wieder dem Gemeinderat zur Diskussion und Beschlussfassung vorgelegt werden, wenn sich bis Ende des Jahres keine Verbesserung einstellt. "Dass das Alkoholverbot tatsächlich kommt, ist damit noch lange nicht fix. Wir werden uns genau anschauen, wie sich die bisher getroffenen Maßnahmen auswirken", betont die Klubobfrau der Innsbrucker Grünen, Renate Krammer-Stark. Erst wenn keine Verbesserungen festgestellt werden können, dann wird das Alkoholverbot neu im Gemeinderat diskutiert. Aus diesem Grund haben sich die Grünen auch der Stimme enthalten.


Die konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Situation an der Mentlvilla liegen schon seit dem 14. November auf dem Tisch und werden seit mehr als einem Monat in einer AG gemeinsam mit der zuständigen Soziallandesrätin Gabriele Fischer, Sozialstadtrat Franz Gruber und allen Suchtexpert*innen intensiv bearbeitet. Darunter fallen als erste Maßnahme der Einsatz von Streetworker*innen ab 1. Jänner speziell in diesem Gebiet. Es wird aber auch an einem zweiten Standort für die Suchtberatungsstelle oder der Realisierung eines Drogenkonsumraums gearbeitet. 


Die nächsten Termine für die AG sind bereits fixiert. "Wir wollen die Situation für alle in und rund um die Mentlvilla normalisieren und stark verbessern. Dass es so wie im heurigen Sommer nicht weitergehen kann, ist auch uns klar, weshalb wir auf konkrete Maßnahmen statt Symbolpolitik setzen", ist Krammer-Stark zuversichtlich, dass es erst gar nicht zu einer Abstimmung über das Alkoholverbot kommen wird.