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am 11. Dezember 2018

Grüne wollen endlich Klarheit zu Olympiabewerbung

Renate Krammer-Stark - Die Forderung nach Transparenz der Kosten hat kein Ablaufdatum!


Die Beantwortung einer Anfrage durch die ITS für die kommende Gemeinderatssitzung am 13.12. hat erneut gezeigt, wie notwendig es ist, die Forderung nach Transparenz in Sachen der abgelehnten Olympiabewerbung aufrecht zu halten. Denn wieder einmal ist die ITS, die innsbruck-tirol-sports gmbh, weder bereit, über die Höhe der Kosten, die Verteilung dieser auf die drei Partner*innen Stadt Innsbruck, Land Tirol und Österreichisches Olympisches Komitee, noch die politischen Beschlüsse dazu Auskunft zu geben. "Auch wenn das Thema Olympia in der Öffentlichkeit längst in Vergessenheit geraten ist, politisch und finanziell ist die Causa für uns Grüne noch lange nicht erledigt. Wir wollen endlich wissen, was das Ganze zumindest die Innsbruck*innen gekostet hat, schließlich ist die Stadt fast zur Hälfte an der ITS beteiligt" meint die Klubobfrau der Innsbrucker Grünen, Renate Krammer-Stark.

Laut Anfragebeantwortung seien keine NEUEN Zahlungen, die die Kosten für die Olympiabewerbung 2026 abdecken, an die ITS geflossen. "Es braucht Transparenz wie in der ITS die Großveranstaltungen abgegrenzt wurden, wieviel von den Rücklagen der ITS und welche sonstigen Gelder in die Bewerbung geflossen sind“ fordert Krammer-Stark. Die Grünen werden jedenfalls am Thema dran bleiben, schon allein deshalb, um zukünftige Begehrlichkeiten nach sportlichen Großereignissen in Tirol - von wem auch immer - realistisch bewerten und entscheiden zu können.