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am 14. Jänner

Land erhöht den Druck mehr für leistbares Wohnen zu tun

Georg Willi, Renate Krammer-Stark - Innsbrucker Bürgermeister Willi sieht seinen Kurs bestätigt.


Das beschlossene Maßnahmenpaket der Landesregierung zur Reduktion von Wohnkosten in Tirol ist für den Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi ein „großer Schritt in die richtige Richtung“. „Vor allem der Beschluss zu den Vorbehaltsflächen ist eine Bestätigung meines Kurses: Gemeinden mit hohem Wohnbedarf haben die Pflicht solche Flächen zu widmen, damit günstiges Wohnen ausgehend von günstigen Grundpreisen möglich wird.“ Willi rechnet damit, dass es durch den Beschluss auch in Innsbruck zur Ausweisung von Vorbehaltsflächen kommen muss.

 

 „Am Wohnpaket des Landes freut mich am meisten, dass wir besonders beim Thema Airbnb an einem Strang ziehen“, meldet sich auch die grüne Klubobfrau Renate Krammer-Stark zu Wort. „Es kann einfach nicht sein, dass mit ganz normalen Wohnungen dauerhaft wie mit touristischen Betrieben Geld erwirtschaftet wird, und das völlig auflagen- und steuerfrei. Wenn wir das nicht entschlossen massiv einschränken, lassen wir zu, dass Plattformen wie Airbnb die Spekulationsspirale mit Wohnraum weiter beschleunigen und jede städtische Wohnbauoffensive ad absurdum führen“, so Krammer-Stark. Auch Georg Willi begrüßt die geplante Registrierungspflicht: „Solange die Bundesregierung keine österreichweite Lösung zusammenbringt, sind wir auf Regelungen auf Landesebene angewiesen.“



Beim studentischen Wohnen sei die Stadt Innsbruck auf der Suche nach geeigneten Projekten, um gemeinsam mit dem Land einen neuen Studierendencampus umzusetzen. „Mit der Befristung von Baulandwidmungen auf 10 Jahre gibt das Land der Stadt Innsbruck ein weiteres Instrument in die Hände, um gleichzeitig Bauland mobilisieren, aber ein Horten von Bauland verhindern zu können“, so Willi.